Freitag, 09. Juli 2021

5-tägige Studienreise, 26. - 30. Juli 2021: Kleinode der Orgelbaukunst in der Bodenseeregion und der Schweiz

Bild von Th G auf Pixabay

Salem, Überlingen, Konstanz, Lindau, Friedrichshafen, Ravensburg, Weißenau, Dornbirn, Frauenfeld, Winterthur

Es sind noch kurzfristige Anmeldungen möglich!

Ziel der diesjährigen Orgelreise ist die Bodenseeregion mit Abstechern in die weitere Umgebung nach Frauenfeld und Winterthur (Schweiz) sowie Dornbirn (Österreich).

Rund um den Bodensee hat sich ein bedeutender Kulturraum von großer Ausstrahlung entwickelt, der die Regionen rund um den See in Deutschland, Österreich und der Schweiz kulturell verbindet. Dies gilt auch für den Orgelbau mit der Besonderheit, dass sich hier die ältesten Spuren kirchlicher Orgelkultur finden, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Eine Blütezeit des Orgelbaus war die Barockzeit. Untrennbar verbunden mit der Region sind die Namen der bedeutenden Orgelbauer Josef Gabler, Karl-Josef Riepp und Nepomuk Holzhey (um nur die wichtigsten zu nennen) im 18. Jh. in den Klosterkirchen von Weißenau (Holzhey 1727) und Ochsenhausen (Gabler 1736/1751). Doch auch aus dem 19. und 20. Jh. stammt eine Reihe bedeutender Großinstrumente, von denen eine Auswahl auf dem Programm steht (u.a. Walcker 1888 in Winterthur, Steinmeyer 1926 in Lindau, Behmann 1927 in Dornbirn, Rieger 1993 in Ravensburg, Winterhalter 2014 in Konstanz). Reizvolle unbekannte Kleinode bereichern das Programm.

Die künstlerische Reiseleitung und die konzertante Vorführung der Instrumente liegt wieder in den bewährten Händen des renommierten Organisten & Orgelfachmanns Christian Brembeck (Berlin). Wie immer erwarten Sie nicht nur weitreichende Informationen zu den Orgeln und deren Historie sowie umfangreiche Klangvorführungen & Kurzkonzerte, sondern auch spannende Einblicke in die Kunst- & Kulturgeschichte der Orte.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.