Samstag, 04. September 2021

Vortrag, 30. September 2021: Schmusen und Schlamassel - Die jiddische Sprache und ihre Spuren im Deutschen

Referentin Suse Bauschmid M.A.

Über viele Jahrhunderte gehört Jiddisch zum jüdischen Leben in Deutschland. Hier entsteht das Westjiddische, das bis etwa 1800 der internen Alltagskommunikation dient. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lassen, z.B. in Berlin oder Wien, jüdische Einwander*innen aus Osteuropa ihr Ostjiddisch hören. Was sind das für Sprachen? Ihre Entstehung ist genaueres Hinhören wert.

Zudem sind jiddische Wörter ins Deutsche übergegangen, haben dabei, insbesondere in nicht-jüdischer Umgebung, ihre Bedeutung verändert, einen negativen Beigeschmack bekommen oder wurden judenfeindlich umgedeutet. Das führt zur Frage, wie wir es in unserem Sprachgebrauch mit den Wörtern jiddischer Herkunft halten wollen.

Eine Veranstaltung des Forums Katholische Akademie mit der Referentin Suse Bauschmid, M.A. Trier.

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