Mittwoch, 15. Dezember 2021

Was können wir, aber was wollen wir nicht aus der Pandemie lernen?

Online-Vortrag am Dienstag, 25. Januar 2022 um 19:30 Uhr der Reihe "Konturen der nächsten Gesellschaft" der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. 

Selten war ein Titel der Reihe »Konturen der nächsten Gesellschaft« aktueller. Und das ist in diesem Fall kein Anlass zur Freude. Als der Vortrag vor einem Jahr vereinbart wurde, war nicht absehbar, dass das »Nicht-Lernen-Wollen« im zweiten Jahr der Pandemie die Dimensionen annimmt, mit denen wir jetzt, Anfang Dezember konfrontiert sind. Dass verantwortliche Politiker gegen die Expertise ihrer wissenschaftlichen Berater die Lage einmal falsch einschätzen, war schlimm genug. Dass sich dieser Vorgang aber ein Jahr später wiederholt, ist schockierend. Und noch weiß niemand, welche Folgen für Politik und Gesellschaft aus dieser Erfahrung erwachsen.

Viele haben das Gefühl, dass die Pandemie Ausdruck einer Zeitenwende ist. Aber man ahnt mehr, als man weiß. Man will das Ich mit seinen Ängsten, etwas zu verpassen, nicht zu genügen und sich selbst zu verfehlen, überwinden und landet bei einem Wir, das manchen erst recht das Fürchten lehrt. Solidarität statt Singularität und Verwundbarkeit statt Selbstwirksamkeit? Der in Kassel lehrende Soziologe Prof. Dr. Heinz Bude fragt danach, »welche Zeit vor unseren Augen zur Ende gegangen ist, welche Zeit wir zu erwarten oder zu befürchten haben.«

Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg lädt mit ihren Kooperationspartnern zu diesem Vortrag ein! Lassen Sie uns in der Auseinandersetzung mit Heinz Bude nachdenken und diskutieren, um positive Perspektiven für unsere Gesellschaft zu entwickeln.

Die kostenfreie Teilnahme am Vortrag erfolgt über ein Zoom-Meeting.

Den Flyer der Vortragsreihe "Konturen der nächsten Gesellschaft" finden Sie hier.